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Keine Lust auf Frust? Umstände, die Frust hervorrufen, lassen sich auch in Zukunft nicht vermeiden, aber wie Sie damit umgehen, können Sie verändern!
Frustrationstoleranz: Die Fähigkeit Probleme und Rückschläge auszuhalten und damit konstruktiv umzugehen. Gehen Sie daraus sogar gestärkt hervor, spricht man von Resilienz - einer der persönlichen Top-Qualifikationen. Sehen wir uns gemeinsam an warum diese persönlichen Qualifikationen zu einem erfolgreicheren und selbstbestimmteren (Arbeits-) Leben maßgeblich beitragen und wie wir sie erlangen können.
Was dich nicht umbringt macht dich nur härter? Nein, wir wollen nicht härter, sondern gelassener werden. Wir wollen uns ja schließlich etwas Gutes tun. Wir haben oft keinen oder nur geringen Einfluss auf Umstände, die uns frustrieren, wohl aber auf unsere Einstellung dazu und auf unser Verhalten. Dieses wiederum hat einen maßgeblichen Einfluss darauf wie wir uns fühlen. Verändern wir also unser Verhalten, verändert sich auch unser Befinden.
Also, sich selbst etwas vormachen? Nein, Verantwortung für sich selbst übernehmen und innerhalb des Einflussbereiches "Herr oder Frau der Lage" bleiben. Nimmt der Frust erst Überhand, sind wir nur noch Passagier und fühlen uns in der Opferrolle. Und in dieser Rolle verlieren Sie Ihr Ziel aus den Augen.
Und so können Sie die Opferrolle vermeiden: Als ersten Schritt ist eine Entscheidung zu treffen: ich will gelassener werden!
Wollen Sie die Resilienz entwickeln?
Stellen Sie sich eine Situation vor, die bei Ihnen Frust hervorruft:
Z.B.: Sie haben nächste Woche Urlaub. Sie stehen unter Druck alle Agenden zeitgerecht abzuschließen. Ihr Vorgesetzter bürdet Ihnen zusätzlich noch eine wichtige, dringende und zeitraubende Aufgabe auf. Und dann ruft auch noch ein Kunde an beschwert sich sehr verärgert über eine schlecht erbrachte Leistung und überhaupt über "den gesamten Laden". Reingefühlt? Welche Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf oder sprechen Sie sogar aus? "Was soll ich noch alles machen, soll ich mich zweiteilen?" "Und ich kann mir das wieder vom Kunden anhören, obwohl ich gar nichts dafür kann!"
Solche Situationen sind ab jetzt die optimale Chance für Sie, Ihre Frustrationstoleranz zu steigern. Dazu ist Ihre Selbstdisziplin gefragt, um sich selbst zu steuern und andere, konstruktive Gedanken abzurufen.
1. Abgrenzung:
Wie lauten die Prioritäten und wer ist davon betroffen und zu informieren, dass Agenden später erledigt werden? Stellen Sie klar: was hat Vorrang, was geht, was geht nicht.
2. Motivation:
Welchen Vorteil wird das beachten der Prioritäten bringen? Worauf können Sie dann stolz sein? Wie lauten Ihre Motive? z.B. Sie bearbeiten zuerst die Reklamation des Kunden und motivieren sich durch seine positive Reaktion über die unerwartet schnelle Erledigung.
3. Stärkung:
Ziehen Sie einen Lerneffekt aus der Situation und gehen Sie gestärkt daraus hervor: Wie werden Sie zukünftig Ihre Prioritäten setzen und Ihre Aufgaben planen, um für unerwartete Ereignisse Ressourcen zu haben? Mit wem haben Sie diese geklärten Prioritäten abzustimmen? Informieren Sie die betroffenen Kollegen.
Viel Erfolg bei der Umsetzung - Nutzen Sie jede Chance zur Stärkung Ihrer Resilienz!
Unser Buchtipp zum Thema: "Das Buch der Ruhe - Gelassenheit am Arbeitsplatz", Paul Wilson |