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Ihr Erfolgstipp

02/2006

Tipps für die kluge Wahl eines Kompagnon

Gemeinsam eine Firma zu gründen braucht Vertrauen, Ehrlichkeit und geklärte Verhältnisse. Wie gut glauben Sie kennen Sie Ihren künftigen Geschäftspartner? Wie sicher sind Sie, dass nach der anfänglichen Euphorie nicht Frust und Streit aufkommen? Klären Sie folgende Punkte ab:

  • Eignet sich mein Partner prinzipiell als Unternehmensgründer? (testen Sie es unter: www.bridge-online.de/anstossphase/eignungdesgruenders.htm )
  • Welche Vision und prinzipielle Überzeugung hat mein Partner?
  • Welche Vision und Überzeugung habe ich und ist diese kompatibel mit meinem Partner?
  • Welche unternehmerischen und privaten Ziele strebt er an und welche ich?
  • Wie hoch ist das finanzielle Risiko, das er eingehen möchte?
  • In welchen Bereichen ist mein Partner Spezialist und besser als ich? (min. 5 Punkte)
  • Worin bin ich besser als mein Partner? (mind. 5 Punkte)
  • Welche Reibungspunkte gab es bisher zwischen uns und welche treten davon regelmässig wieder auf?
  • Wie ist die Kommunikationskultur zwischen uns?
  • Wurden Positionen, Kompetenzen und Verantwortung beider Partner konkret geklärt und schriftlich festgehalten?
  • Wie werden Entscheidungen zwischen uns getroffen?
  • Wieviel Investitionskapital ist da und wie lange reicht dies aus um ohne Erträge zu überleben?
  • Inwieweit ist die Familie von mir und meinem Geschäftspartner darauf vorbereitet in den kommenden Jahren wenig von uns zu sehen?
  • Was tut mein Partner wenn das Unternehmensziel nicht erreicht wird?
  • Unter welchen Umständen würde mein Geschäftspartner wieder aussteigen?

Klären Sie diese Fragen, am besten schriftlich, mit Ihrem künftigen Geschäftspartner ab, um zu vermeiden, dass Ihre Unternehmensgründung bereits mit einer unklaren Situation startet. Beantworten Sie die Fragen sehr genau und konkret. Vermeiden Sie allgemeine Aussagen.

Viel Erfolg bei Ihrer Unternehmensgründung!

auf Basis: www.unternehmer-in-not.at


Analyse
+ Was genau hab ich mit den letzten 1.500 Stunden Arbeitszeit gemacht? (welche sieben Projekte/Aufgaben fallen mir als erstes ein)
+ Welche wirklich wichtigen Dinge konnte ich in diesen 1.500 Stunden erreichen/bewegen?
+ Was genau hab ich in diesen 1.500 Stunden zum Verkauf beigetragen?
+ Was genau hab ich in den verbleibenden 1.500 Stunden für mich getan?
+ Was sind die fünf wichtigsten Erfolgserlebnisse aus 3.000 aktiven Stunden, die ich für mich selbst erreicht habe? Bin ich damit zufrieden?
+ Mit welchen Aufgaben hab ich nach ganz persönlicher Einschätzung Zeit "verloren"?

Maßnahmen
+ Was sind die wirklich wichtigen Dinge, die ich in den nächsten 100 Stunden (3 Tagen) in Angriff nehme?
+ Welche kleinen Dinge hab ich verabsäumt, die mir wichtig sind und die gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen?
+ Welche Arbeiten und Aufgaben werde ich unterbinden, beschleunigen oder delegieren um meiner eigentlichen Aufgabe besser nachgehen zu können?
+ Was genau unternehme ich jetzt dafür? Was werde ich jetzt ändern?

Nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, jetzt haben Sie die Zeit noch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im zweiten Halbjahr 2001.

* (Zur Orientierung: 5 Tage/Woche, 8h/Tag = 1.000h; 5 Tage/Woche, 12h/Tag, 5 Wochenendtage = 1.500h)

(Dieser Tipp wurde aus unseren Erfahrungen im Vertriebstraining zusammengestellt.)