Emotionale Kompetenz ist als Wettbewerbsfaktor für persönliches Verhalten spätestens seit Daniel Goleman etabliert. Gleichzeitig stellt diese Erkenntnis viele Menschen vor nachhaltige Herausforderungen. Lesen Sie dazu vier Beispiele:
... wenn Sie Ihre Gefühle kennen, gewinnen Sie mehr Vertrauen in sich selbst und haben Erfolg durch persönliche Sicherheit und Klarheit
>> Es ergibt einen Unterschied, ob man auf jemanden wütend ist, oder ob man denkt "Es ist Wut, was ich empfinde. Wie will ich damit umgehen?". Diese kurze gedankliche Hinterfragung führt dazu, dass ich mich etwas zurückhalte und meine Aggressionen unter Kontrolle bringe.
... wenn Sie Ihre Emotionen steuern können (z.B. Angst, Gereiztheit), dann erholen Sie sich viel rascher von Rückschlägen und Aufregungen
>> Tom wird während des Fußballmatches vom Gegner gefoult. Er ärgert sich so darüber, dass er den spielerischen Verlauf durch seine Verbissenheit, sich bei seinem Gegner zu rächen, nicht mehr folgt. Würde Tom das Foul nicht persönlich nehmen, sondern es als taktischen Zug seines Gegenspielers abtun, wäre sein spielerischer Beitrag höher.
... wenn Sie Ihre Emotionen in den Dienst eines Ziels stellen, sind Sie produktiver und effektiver
>> Akzeptieren Sie Rückschläge, aber baden Sie nicht in Mitleid. Dies kostet nur Zeit und Energie und hält Sie vor neuen Erfolgen ab.
... wenn Sie die emotionale Begebenheiten Ihrer Mitmenschen verstehen, können Sie darauf angemessen reagieren. Missverständnisse schwinden
>>Wenn Sie wissen, dass ein "Du" Ihren Kollegen unangenehm ist, werden Sie ihn mit "Sie" anreden. |