+ Präsentation perfact training als Online-Modul (2,2MB) [mehr]
+ Gastkommentar von Christoph Stieg in "Training" [mehr]
+ Der Erfolgstipp ist ein one-page Info mit praktischen Tipps für Beruf und Karriere [mehr]

Ihr Erfolgstipp

48/2005

EQ = Eine Qual oder Erfolgs-Quotient?

Emotionale Kompetenz ist als Wettbewerbsfaktor für persönliches Verhalten spätestens seit Daniel Goleman etabliert. Gleichzeitig stellt diese Erkenntnis viele Menschen vor nachhaltige Herausforderungen. Lesen Sie dazu vier Beispiele:

... wenn Sie Ihre Gefühle kennen, gewinnen Sie mehr Vertrauen in sich selbst und haben Erfolg durch persönliche Sicherheit und Klarheit
>> Es ergibt einen Unterschied, ob man auf jemanden wütend ist, oder ob man denkt "Es ist Wut, was ich empfinde. Wie will ich damit umgehen?". Diese kurze gedankliche Hinterfragung führt dazu, dass ich mich etwas zurückhalte und meine Aggressionen unter Kontrolle bringe.

 

... wenn Sie Ihre Emotionen steuern können (z.B. Angst, Gereiztheit), dann erholen Sie sich viel rascher von Rückschlägen und Aufregungen
>> Tom wird während des Fußballmatches vom Gegner gefoult. Er ärgert sich so darüber, dass er den spielerischen Verlauf durch seine Verbissenheit, sich bei seinem Gegner zu rächen, nicht mehr folgt. Würde Tom das Foul nicht persönlich nehmen, sondern es als taktischen Zug seines Gegenspielers abtun, wäre sein spielerischer Beitrag höher.

 

... wenn Sie Ihre Emotionen in den Dienst eines Ziels stellen, sind Sie produktiver und effektiver
>> Akzeptieren Sie Rückschläge, aber baden Sie nicht in Mitleid. Dies kostet nur Zeit und Energie und hält Sie vor neuen Erfolgen ab.

 

... wenn Sie die emotionale Begebenheiten Ihrer Mitmenschen verstehen, können Sie darauf angemessen reagieren. Missverständnisse schwinden
>>Wenn Sie wissen, dass ein "Du" Ihren Kollegen unangenehm ist, werden Sie ihn mit "Sie" anreden.


Analyse
+ Was genau hab ich mit den letzten 1.500 Stunden Arbeitszeit gemacht? (welche sieben Projekte/Aufgaben fallen mir als erstes ein)
+ Welche wirklich wichtigen Dinge konnte ich in diesen 1.500 Stunden erreichen/bewegen?
+ Was genau hab ich in diesen 1.500 Stunden zum Verkauf beigetragen?
+ Was genau hab ich in den verbleibenden 1.500 Stunden für mich getan?
+ Was sind die fünf wichtigsten Erfolgserlebnisse aus 3.000 aktiven Stunden, die ich für mich selbst erreicht habe? Bin ich damit zufrieden?
+ Mit welchen Aufgaben hab ich nach ganz persönlicher Einschätzung Zeit "verloren"?

Maßnahmen
+ Was sind die wirklich wichtigen Dinge, die ich in den nächsten 100 Stunden (3 Tagen) in Angriff nehme?
+ Welche kleinen Dinge hab ich verabsäumt, die mir wichtig sind und die gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen?
+ Welche Arbeiten und Aufgaben werde ich unterbinden, beschleunigen oder delegieren um meiner eigentlichen Aufgabe besser nachgehen zu können?
+ Was genau unternehme ich jetzt dafür? Was werde ich jetzt ändern?

Nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, jetzt haben Sie die Zeit noch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im zweiten Halbjahr 2001.

* (Zur Orientierung: 5 Tage/Woche, 8h/Tag = 1.000h; 5 Tage/Woche, 12h/Tag, 5 Wochenendtage = 1.500h)

(Dieser Tipp wurde aus unseren Erfahrungen im Vertriebstraining zusammengestellt.)