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Ihr Erfolgstipp

40/2005

3 klassische Irrtümer im Verkauf

Gehören Sie zu den wahren Verkaufsprofis?
Dann wissen Sie es besser:

 

Ein guter Verkäufer muss von seinem Produkt überzeugt sein? FALSCH!

Von guten Verkäufern werden Sie nicht hören "Ich kann nur gute Produkte verkaufen" oder "Das verkaufe ich nicht, das ist Schrott", denn gute Verkäufer maßen sich nicht an, zu bewerten, ob etwas gut oder schlecht ist. Ihr eigener Bezugsrahmen wird nicht als allgegenwärtiges und gültiges Entscheidungskriterium herangezogen. Hätte sonst jemand ein scheinbar nutzloses Ding wie das Tamagotchi verkauft, als es noch niemand kannte? Wichtig zu erkennen ist, dass Verkäufer nicht nur verkaufen können, sondern es auch aktiv tun. Alles andere ist entweder Dilettantismus oder grenzenlose Anmaßung.

 

Verkäufer müssen vor allem gut reden können? FALSCH!

Sicherlich ist die Sprache ein wichtiges Instrument des Verkäufers, der Produkte präsentiert, Angebote unterbreitet und Einwände entgegnen muss; doch reagieren nicht alle Menschen rein auf die gesprochene Sprache. Viele Kunden sind visuell orientiert und bevorzugen Bilder und Grafiken anstatt vieler Worten, andere reagieren auf die Optik, Gestik und Mimik ihres Gegenübers. Unabdingbar ist es daher, sich der Sprache des Kunden anzupassen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn man seinem Kunden Aufmerksamkeit schenkt, Fragen stellt und gut zuhört. Ein Verkäufer soll nur soviel sagen wie nötig, denn so hält er die Grenzen seines Kommunikationspartners ein und identifizieren dessen wahren Bedürfnisse.

 

Verkäufer müssen den Kunden nach den Mund reden? FALSCH!

Der Verkäufer muss sich natürlich dem Kunden anpassen, das bedeutet allerdings nicht, dass er ihm nach dem Mund reden muss. Verkäufer die zu jeder Kundenaussage "Ja und Amen" sagen wirken beim Kunden schnell als rückgratlos und unbeholfen. Verkäufer die einen eigenen Standpunkt vertreten und damit dem Interessenten neue Sichtweisen und Erkenntnisse vermitteln, gewinnen Anerkennung und Respekt des Kunden. Sie machen sich bedeutsam. Denken Sie an Ihren letzen Einkauf in einem Kleidungsgeschäft. Wirkt der Verkäufer kompetent, der jedes Kleidungsstück an Ihnen "wunderschön" findet, oder jene Verkäuferin, welche Sie dazu bringt, auch mal die engeren T-Shirts zu probieren, die ja eigentlich gar nicht so schlecht aussehen...?

Ihr Erfolgstipp von perfact training

Auf der Grundlage von:
© Sales Tales,- v. Wolfgang Schur und Günter Weick


Analyse
+ Was genau hab ich mit den letzten 1.500 Stunden Arbeitszeit gemacht? (welche sieben Projekte/Aufgaben fallen mir als erstes ein)
+ Welche wirklich wichtigen Dinge konnte ich in diesen 1.500 Stunden erreichen/bewegen?
+ Was genau hab ich in diesen 1.500 Stunden zum Verkauf beigetragen?
+ Was genau hab ich in den verbleibenden 1.500 Stunden für mich getan?
+ Was sind die fünf wichtigsten Erfolgserlebnisse aus 3.000 aktiven Stunden, die ich für mich selbst erreicht habe? Bin ich damit zufrieden?
+ Mit welchen Aufgaben hab ich nach ganz persönlicher Einschätzung Zeit "verloren"?

Maßnahmen
+ Was sind die wirklich wichtigen Dinge, die ich in den nächsten 100 Stunden (3 Tagen) in Angriff nehme?
+ Welche kleinen Dinge hab ich verabsäumt, die mir wichtig sind und die gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen?
+ Welche Arbeiten und Aufgaben werde ich unterbinden, beschleunigen oder delegieren um meiner eigentlichen Aufgabe besser nachgehen zu können?
+ Was genau unternehme ich jetzt dafür? Was werde ich jetzt ändern?

Nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, jetzt haben Sie die Zeit noch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im zweiten Halbjahr 2001.

* (Zur Orientierung: 5 Tage/Woche, 8h/Tag = 1.000h; 5 Tage/Woche, 12h/Tag, 5 Wochenendtage = 1.500h)

(Dieser Tipp wurde aus unseren Erfahrungen im Vertriebstraining zusammengestellt.)