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Ihr Erfolgstipp

36/2005

Burn-Out - Nichts geht mehr

Alles wächst einem über den Kopf, die Arbeit macht keinen Spaß mehr, die Nerven liegen blank. Man fühlt sich leer und geschlaucht und schleppt sich ohne Energie durch den Arbeitsalltag, weiß nicht welche Aufgabe man zuerst erledigen soll und weiß genau, dass man niemals alle Aufgaben schaffen wird. Das sind entweder erste Anzeichen oder schon die definitiven Aspekte der ernsthaften Diagnose: Burn-Out - Nichts geht mehr. Aber warum?

Menschen, die an dem Burnout-Syndrom leiden, zeigten zuvor einen überdurchschnittlichen Arbeitseinsatz und das Gefühl unentbehrlich zu sein. Dabei verdrängen sie meistens ihre eigenen Bedürfnisse. Aber genau jene Bedürfnisse (Erholung und Regeneration, Zugehörigkeit, Liebe uva.) müssen angemessen und ausgewogen befriedigt werden, um ein "Auslöschen der inneren Energieflamme" zu verhindern.

Wie können Sie dem Burn-Out vorbeugen?
Durch einen Lebens- und Arbeitsstil, der eine angemessene und ausgewogene Befriedigung aller Grundbedürfnisse ermöglicht.

  • Achten Sie auf ihren Arbeitsablauf, erkunden Sie Ihren persönlichen Tagesrhythmus und versuchen Sie, Ihren Stundenplan nach Ihrem persönlichen "Biorhythmus" einzuteilen. Ein Morgenmensch braucht einen anderen Ablauf als ein Abendmensch.
  • Gönnen Sie sich einmal im Verlauf des Arbeitstages mindestens eine zwanzigminütige Pause, in der sie den Arbeitsplatz verlassen. Sie können Entspannungsübungen machen oder spazieren gehen. Wichtig ist, dass in dieser Zeit keinerlei neue berufliche Inhalte in Ihren Wahrnehmungskreis gebracht werden.
  • Sichern Sie sich einen Privatbereich, in dem berufliche Belange Tabu sind. Auch die Familie, Freunde und Hobbys haben einen Platz in Ihrem Leben.
  • Sprechen Sie über Ihre Probleme mit den Kolleginnen und Kollegen. Es kann sehr erleichtern, wenn man merkt, dass andere die selben Sorgen haben.
  • Sorgen Sie dafür, dass Entlohnung, Verantwortung und Arbeitseinsatz ausgewogen sind. Wertschätzung durch Vorgesetzte und menschlicher Umgang miteinander sind ebenso wichtige Faktoren der Honorierung, der finanzielle Faktor ist wie Erfahrungen zeigten grenzwertig (Burnout lässt sich daher nicht durch Gehaltssteigerungen oder Prämienzusagen verhindern!). Setzen Sie sich für eine gute "Gesprächskultur" an Ihrem Arbeitsplatz ein.

Wie stark flackert Ihre innere Flamme noch?
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Ihr Erfolgstipp von perfact training

Auf der Grundlage von:
© Dipl.Psychologe Roland Kopp-Wichmann
© www.guss-net.de


Analyse
+ Was genau hab ich mit den letzten 1.500 Stunden Arbeitszeit gemacht? (welche sieben Projekte/Aufgaben fallen mir als erstes ein)
+ Welche wirklich wichtigen Dinge konnte ich in diesen 1.500 Stunden erreichen/bewegen?
+ Was genau hab ich in diesen 1.500 Stunden zum Verkauf beigetragen?
+ Was genau hab ich in den verbleibenden 1.500 Stunden für mich getan?
+ Was sind die fünf wichtigsten Erfolgserlebnisse aus 3.000 aktiven Stunden, die ich für mich selbst erreicht habe? Bin ich damit zufrieden?
+ Mit welchen Aufgaben hab ich nach ganz persönlicher Einschätzung Zeit "verloren"?

Maßnahmen
+ Was sind die wirklich wichtigen Dinge, die ich in den nächsten 100 Stunden (3 Tagen) in Angriff nehme?
+ Welche kleinen Dinge hab ich verabsäumt, die mir wichtig sind und die gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen?
+ Welche Arbeiten und Aufgaben werde ich unterbinden, beschleunigen oder delegieren um meiner eigentlichen Aufgabe besser nachgehen zu können?
+ Was genau unternehme ich jetzt dafür? Was werde ich jetzt ändern?

Nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, jetzt haben Sie die Zeit noch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im zweiten Halbjahr 2001.

* (Zur Orientierung: 5 Tage/Woche, 8h/Tag = 1.000h; 5 Tage/Woche, 12h/Tag, 5 Wochenendtage = 1.500h)

(Dieser Tipp wurde aus unseren Erfahrungen im Vertriebstraining zusammengestellt.)