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Ihr Erfolgstipp

48/2004

Denkfallen entgehen: "Lenken Sie Ihr Was-ist-wenn-Denken um!"

 

Was-ist-wenn-Denken dreht sich meist um Sorgen.
Neben realen Sorgen dreht es sich um Dinge und Umstände, die nur mit großer Unwahrscheinlichkeit eintreten. Dieses Denken lähmt und untergräbt die Fähigkeit auf neue Ideen und Lösungen zu kommen. Es kann sich eine negative Denkspirale in Gang setzen, die soviel Energie verbraucht, dass man nicht mehr bereit ist neue Risiken einzugehen. Es wird gerne Murphys Gesetz zitiert in dem es heißt: "Wenn irgendwas schief gehen kann, dann tut es das auch." Realistisch betrachtet ist die Chance das gewisse Dinge eintreten äußerst gering. Was-ist-wenn-Denken entspringt im allgemeinen einer fehlerhaften Prämisse. Manche Menschen wissen nicht, ob sie zu einem späteren Zeitpunkt Probleme haben werden und "borgen" sich Probleme so zu sagen vorher schon aus.

Das positive oder realistische Was-ist-wenn-Denken hingegen, ist eindeutig kein Fehler, wenn es unsere Phantasie dazu anregt, uns Wahlmöglichkeiten zu offerieren oder auf eine Aufgabe vorzubereiten. Es wird dagegen kontraproduktiv, wenn es nur dazu dient unwahrscheinliche und negative Szenarien auf Möglichkeiten aufzubauen, die entweder unbekannt sind oder selbst von vornherein einen geringen Wahrscheinlichkeitsgrad haben.

Da es sich bei Was-ist-wenn-Fragen um noch nicht stattgefundene Ereignisse dreht, ist es hilfreich, die Beweise zu hinterfragen:

Wie wahrscheinlich ist das?
Stimmt das wirklich?
Gibt es irgendeine andere mögliche Erklärung?
Ist ein anderes Resultat möglich?
Das in Frage stellen verlangsamt den automatischen Prozess, der die Anspannung steigert.

Wenn das in Frage stellen nicht ausreicht, kann man den Verstand bewusst mit einer alternativen Frage beschäftigen:

Statt: Was ist wenn ich mich bei meinem Vortrag blamiere?
Sich fragen: Was ist wenn alle nach meinem Vortrag applaudieren?

Oder anstatt: Was ist wenn sie mich nach dem Vorstellungsgespräch nicht nehmen?
Sich fragen: Was ist wenn ich ihnen gefalle und sie mich einstellen?

Der Punkt ist, dass sich jeder negative Gedanke auch in einen positiven umformulieren lässt. Dies erfordert Übung, aber es funktioniert. Wichtig ist, dass es sich bei diesem Denken um noch nicht eingetretene Ereignisse handelt.

Auch wenn man sich mit Sorgen überlastet fühlt, ist es wichtig, Zeit für Aktivitäten einzuplanen, die helfen mehr zu genießen.

Vergnügung und Entspannung kann man planen und einrichten, denn sie passieren meist nicht spontan.
Auch das ist hilfreich, sich aus einer negativen Was-ist-wenn-Denkspirale zu lösen.

Der Buchtipp dazu: "Die 10 dümmsten Fehler kluger Leute - Wie man klassischen Denkfallen entgeht." von Arthur Freeman und Rose DeWolf, erschienen im Piper Verlag.

Ihr Team perfact training


Analyse
+ Was genau hab ich mit den letzten 1.500 Stunden Arbeitszeit gemacht? (welche sieben Projekte/Aufgaben fallen mir als erstes ein)
+ Welche wirklich wichtigen Dinge konnte ich in diesen 1.500 Stunden erreichen/bewegen?
+ Was genau hab ich in diesen 1.500 Stunden zum Verkauf beigetragen?
+ Was genau hab ich in den verbleibenden 1.500 Stunden für mich getan?
+ Was sind die fünf wichtigsten Erfolgserlebnisse aus 3.000 aktiven Stunden, die ich für mich selbst erreicht habe? Bin ich damit zufrieden?
+ Mit welchen Aufgaben hab ich nach ganz persönlicher Einschätzung Zeit "verloren"?

Maßnahmen
+ Was sind die wirklich wichtigen Dinge, die ich in den nächsten 100 Stunden (3 Tagen) in Angriff nehme?
+ Welche kleinen Dinge hab ich verabsäumt, die mir wichtig sind und die gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen?
+ Welche Arbeiten und Aufgaben werde ich unterbinden, beschleunigen oder delegieren um meiner eigentlichen Aufgabe besser nachgehen zu können?
+ Was genau unternehme ich jetzt dafür? Was werde ich jetzt ändern?

Nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, jetzt haben Sie die Zeit noch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im zweiten Halbjahr 2001.

* (Zur Orientierung: 5 Tage/Woche, 8h/Tag = 1.000h; 5 Tage/Woche, 12h/Tag, 5 Wochenendtage = 1.500h)

(Dieser Tipp wurde aus unseren Erfahrungen im Vertriebstraining zusammengestellt.)