Das Interview - oder - die Kunst es auf den Punkt zu bringen
+ Beschäftigen Sie sich mit der Person Ihres Interviewers. Versuchen Sie Stärken und Schwächen, Lieblingsfragen, fachliche Schwerpunkte und Kompetenzen herauszufinden. Andere Journalisten oder ein PR-Berater können Ihnen dabei helfen.
+ Analysieren Sie die letzten von Ihrem Interviewpartner produzierten Artikel bzw. Sendungen. Sprechen Sie sie/ihn im Vorgespräch darauf an. Sie werden merken: Nicht nur Manager und andere Würdenträger, sondern auch Journalisten sind sensibel.
+ Versuchen Sie auf jeden Fall bei der Vereinbarung über das Interview Thematik und mögliche Fragestellungen zu eruieren. Gibt der Interviewer darauf keine Antwort, dann überlegen Sie, ob Sie ein Interview überhaupt geben wollen.
+ Wenn sich Journalisten, von denen Sie noch nie etwas gehört haben, um Interviews bemühen, dann erkundigen Sie sich nach deren Funktion in der Redaktion.
+ Analysieren Sie ihr Informationsangebot und die Ihnen zur Verfügung stehenden Themen nach den Grundsätzen: "aktuell, neu, selten, emotional, kontroversiell, ungewöhnlich, exklusiv".
+ Analysieren Sie, welche Fragen auf Sie zukommen könnten, auch solche, die nicht nur Ihre Institution, sondern die gesamte Branche oder Gesamttrends und allgemeine Problemstellungen betreffen.
+ Fragen Sie im Falle eines freien Journalisten nach dem Medium, in dem das Interview erscheinen soll. Auch die Frage nach der voraussichtlichen Länge und dem Erscheinungstermin ist wichtig, bei Interviews für elektronische Medien sogar unbedingt notwendig.
+ Vor Radio- und Fernsehinterviews ist das Wissen über die voraussichtliche Länge des Beitrags von größter Bedeutung. Denn was nützt es, wenn man auf Fragen minutenlange Antworten gibt, wenn für die Wiedergabe nur einige Sekunden Zeit ist? |