+ Präsentation perfact training als Online-Modul (2,2MB) [mehr]
+ Gastkommentar von Christoph Stieg in "Training" [mehr]
+ Der Erfolgstipp ist ein one-page Info mit praktischen Tipps für Beruf und Karriere [mehr]

Ihr Erfolgstipp

41/2004

Teil 1: Die Vorbereitung auf, und der richtige Umagang mit Interviews

 

Das Interview - oder - die Kunst es auf den Punkt zu bringen

+ Beschäftigen Sie sich mit der Person Ihres Interviewers. Versuchen Sie Stärken und Schwächen, Lieblingsfragen, fachliche Schwerpunkte und Kompetenzen herauszufinden. Andere Journalisten oder ein PR-Berater können Ihnen dabei helfen.

+ Analysieren Sie die letzten von Ihrem Interviewpartner produzierten Artikel bzw. Sendungen. Sprechen Sie sie/ihn im Vorgespräch darauf an. Sie werden merken: Nicht nur Manager und andere Würdenträger, sondern auch Journalisten sind sensibel.

+ Versuchen Sie auf jeden Fall bei der Vereinbarung über das Interview Thematik und mögliche Fragestellungen zu eruieren. Gibt der Interviewer darauf keine Antwort, dann überlegen Sie, ob Sie ein Interview überhaupt geben wollen.

+ Wenn sich Journalisten, von denen Sie noch nie etwas gehört haben, um Interviews bemühen, dann erkundigen Sie sich nach deren Funktion in der Redaktion.

+ Analysieren Sie ihr Informationsangebot und die Ihnen zur Verfügung stehenden Themen nach den Grundsätzen: "aktuell, neu, selten, emotional, kontroversiell, ungewöhnlich, exklusiv".

+ Analysieren Sie, welche Fragen auf Sie zukommen könnten, auch solche, die nicht nur Ihre Institution, sondern die gesamte Branche oder Gesamttrends und allgemeine Problemstellungen betreffen.

+ Fragen Sie im Falle eines freien Journalisten nach dem Medium, in dem das Interview erscheinen soll. Auch die Frage nach der voraussichtlichen Länge und dem Erscheinungstermin ist wichtig, bei Interviews für elektronische Medien sogar unbedingt notwendig.

+ Vor Radio- und Fernsehinterviews ist das Wissen über die voraussichtliche Länge des Beitrags von größter Bedeutung. Denn was nützt es, wenn man auf Fragen minutenlange Antworten gibt, wenn für die Wiedergabe nur einige Sekunden Zeit ist?


Analyse
+ Was genau hab ich mit den letzten 1.500 Stunden Arbeitszeit gemacht? (welche sieben Projekte/Aufgaben fallen mir als erstes ein)
+ Welche wirklich wichtigen Dinge konnte ich in diesen 1.500 Stunden erreichen/bewegen?
+ Was genau hab ich in diesen 1.500 Stunden zum Verkauf beigetragen?
+ Was genau hab ich in den verbleibenden 1.500 Stunden für mich getan?
+ Was sind die fünf wichtigsten Erfolgserlebnisse aus 3.000 aktiven Stunden, die ich für mich selbst erreicht habe? Bin ich damit zufrieden?
+ Mit welchen Aufgaben hab ich nach ganz persönlicher Einschätzung Zeit "verloren"?

Maßnahmen
+ Was sind die wirklich wichtigen Dinge, die ich in den nächsten 100 Stunden (3 Tagen) in Angriff nehme?
+ Welche kleinen Dinge hab ich verabsäumt, die mir wichtig sind und die gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen?
+ Welche Arbeiten und Aufgaben werde ich unterbinden, beschleunigen oder delegieren um meiner eigentlichen Aufgabe besser nachgehen zu können?
+ Was genau unternehme ich jetzt dafür? Was werde ich jetzt ändern?

Nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, jetzt haben Sie die Zeit noch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im zweiten Halbjahr 2001.

* (Zur Orientierung: 5 Tage/Woche, 8h/Tag = 1.000h; 5 Tage/Woche, 12h/Tag, 5 Wochenendtage = 1.500h)

(Dieser Tipp wurde aus unseren Erfahrungen im Vertriebstraining zusammengestellt.)