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Ihr Erfolgstipp

40/2004

So steigern Sie Ihre Effektivität als Führungskraft

 

Mit Kontrollfragen für Ihre Besprechungen

Rolle der Führungskraft:
+In welcher Rolle sind Sie in Besprechungen? Oder in einer bestimmten Besprechung?
+In welcher Rolle fühlen Sie sich in dieser Besprechung?
+In welche Rolle werden Sie von Besprechungs-Teilnehmern versetzt?
+Welche Rolle wird von Ihnen erwartet? Haben Sie es kommuniziert, wenn Sie diese Rolle nicht einnehmen wollen?

Inhaltliche Effektivität:
+Wird über bereits Erledigtes gesprochen?
+Werden unnötige Ausschweifungen gemacht?
+Werden langwierige Erklärungen oder Rechtfertigungen angehört?
+Schaffen es die Teilnehmer sich kurz und bündig auszudrücken?

Persönliche Ebene:
+Wird dem Persönlichen Raum gegeben? Geschieht es bewusst und klar begrenzt?
+Gibt es in dieser Gruppe auch informelle Treffen, die bewusst kein inhaltliches Ziel haben?
+Sorgen Sie manchmal für positive Überraschungen? z.B. Bonbons, Obst, Frühstück ...

Ernsthaftigkeit, Nachhaltigkeit:
+Bereiten sich die Teilnehmer vor? Wenn ja, wie?
+Bereiten Sie sich selbst vor? Wenn ja, wie?
+Welche Vorbereitung erwarten Sie? Haben Sie diese Erwartung bereits konkret kommuniziert? Wenn ja, wie?
+Wird ein Protokoll erstellt?
+Ist das Protokoll für den einzelnen verbindlich und bearbeitbar?
+Wie wird das Protokoll kommuniziert?
+Wer prüft die Umsetzung von Maßnahmen des letzten Meetings? Wie?
+Steht das Protokoll am Beginn der nächsten Sitzung zur Diskussion?
+Ist das Protokoll inhalts- oder ergebnisorientiert geschrieben? Ist der Protokoll-Verfasser für diesen Job geeignet?

Moderation:
+Wer stellt die Fragen in der Besprechung?
+Wie werden die Fragen gestellt?
+Wie erfolgt die Kommunikation der Besprechungsteilnehmer untereinander?
+Wurden Spielregeln aufgestellt?
+Wie wurden diese Spielregeln verbindlich gemacht?
+Wie erfolgen Maßregelungen hinsichtlich dieser Spielregeln?
+Wie wird die Zeit eingehalten? Ist die Unterbrechung, Anmoderation, zwischenzeitliche Zusammenfassung aussagekräftig? Sind Ermahnungen wertschätzend und deutlich?
+Wird die Besprechungs-Effektivität zum Thema in der Besprechung gemacht?


Analyse
+ Was genau hab ich mit den letzten 1.500 Stunden Arbeitszeit gemacht? (welche sieben Projekte/Aufgaben fallen mir als erstes ein)
+ Welche wirklich wichtigen Dinge konnte ich in diesen 1.500 Stunden erreichen/bewegen?
+ Was genau hab ich in diesen 1.500 Stunden zum Verkauf beigetragen?
+ Was genau hab ich in den verbleibenden 1.500 Stunden für mich getan?
+ Was sind die fünf wichtigsten Erfolgserlebnisse aus 3.000 aktiven Stunden, die ich für mich selbst erreicht habe? Bin ich damit zufrieden?
+ Mit welchen Aufgaben hab ich nach ganz persönlicher Einschätzung Zeit "verloren"?

Maßnahmen
+ Was sind die wirklich wichtigen Dinge, die ich in den nächsten 100 Stunden (3 Tagen) in Angriff nehme?
+ Welche kleinen Dinge hab ich verabsäumt, die mir wichtig sind und die gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen?
+ Welche Arbeiten und Aufgaben werde ich unterbinden, beschleunigen oder delegieren um meiner eigentlichen Aufgabe besser nachgehen zu können?
+ Was genau unternehme ich jetzt dafür? Was werde ich jetzt ändern?

Nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, jetzt haben Sie die Zeit noch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im zweiten Halbjahr 2001.

* (Zur Orientierung: 5 Tage/Woche, 8h/Tag = 1.000h; 5 Tage/Woche, 12h/Tag, 5 Wochenendtage = 1.500h)

(Dieser Tipp wurde aus unseren Erfahrungen im Vertriebstraining zusammengestellt.)