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Ihr Erfolgstipp

38/2004

Provozieren Sie Ihre Perfektion als Führungskraft!

Perfektion ist das einzige unerreichbare Ziel, bei dem es sich stets lohnt es zu verfolgen. Das Streben nach Perfektion treibt uns zu Höchstleistungen, sie allerdings zu erreichen ist ebenso Illusion, wie jene, eine perfekte Führungskraft zu sein. Nützen Sie folgende Impulse um Ihren eigenen Anspruch zu hinterfragen.

Sie müssen sich (nicht) vor Ihre Leute stellen! Das Schutzbefohlenen-Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern basiert auf der Annahme eines Hierachiegefälles zwischen zwei Menschen, von denen der eine weiß, was dem anderen gut tut. Es widerspricht dem selbstverantwortlichen Handeln Ihrer Mitarbeiter.

Sie müssen Ihren Mitarbeitern (nicht) vertrauen können! Misstrauen kommt zwischen Menschen einfach vor. Diese Tatsache zu akzeptieren, erlaubt, sich offen darüber auszutauschen, was Vertrauen schafft bzw. zerstört.

Sie müssen (nicht) permanent motiviert sein! Wichtig ist, dass Sie in Kontakt zu Ihren eigenen Gefühlen sind und offen legen, was Sie bewegt. Nur so ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern, eigene emotionale Durchhänger zu haben.

Sie müssen (nicht) immer wissen, wo es hingeht! Wenn es im Augenblick keine klare Vision gibt, ist es besser, dies offen zu kommunizieren. Sicherheit kann auch gegeben werden, indem Sie Ihre Mitarbeiter über den aktuellen Stand informieren. Sinn im Job kann, muss aber nicht an eine Vision gekoppelt sein.

Sie müssen Ihr Kontrollbedürfnis (nicht) bekämpfen! Kontrolle ist ein Instrument, um Sicherheit zu erlangen, und Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis. Es gibt daher keinen Grund, warum Sie nicht kontrollieren sollten, wenn Sie das Bedürnis danach haben.

(Vgl. Manager Seminare Heft 75/April 2004)


Analyse
+ Was genau hab ich mit den letzten 1.500 Stunden Arbeitszeit gemacht? (welche sieben Projekte/Aufgaben fallen mir als erstes ein)
+ Welche wirklich wichtigen Dinge konnte ich in diesen 1.500 Stunden erreichen/bewegen?
+ Was genau hab ich in diesen 1.500 Stunden zum Verkauf beigetragen?
+ Was genau hab ich in den verbleibenden 1.500 Stunden für mich getan?
+ Was sind die fünf wichtigsten Erfolgserlebnisse aus 3.000 aktiven Stunden, die ich für mich selbst erreicht habe? Bin ich damit zufrieden?
+ Mit welchen Aufgaben hab ich nach ganz persönlicher Einschätzung Zeit "verloren"?

Maßnahmen
+ Was sind die wirklich wichtigen Dinge, die ich in den nächsten 100 Stunden (3 Tagen) in Angriff nehme?
+ Welche kleinen Dinge hab ich verabsäumt, die mir wichtig sind und die gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen?
+ Welche Arbeiten und Aufgaben werde ich unterbinden, beschleunigen oder delegieren um meiner eigentlichen Aufgabe besser nachgehen zu können?
+ Was genau unternehme ich jetzt dafür? Was werde ich jetzt ändern?

Nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, jetzt haben Sie die Zeit noch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im zweiten Halbjahr 2001.

* (Zur Orientierung: 5 Tage/Woche, 8h/Tag = 1.000h; 5 Tage/Woche, 12h/Tag, 5 Wochenendtage = 1.500h)

(Dieser Tipp wurde aus unseren Erfahrungen im Vertriebstraining zusammengestellt.)