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Perfektion ist das einzige unerreichbare Ziel, bei dem es sich stets lohnt es zu verfolgen. Das Streben nach Perfektion treibt uns zu Höchstleistungen, sie allerdings zu erreichen ist ebenso Illusion, wie jene, eine perfekte Führungskraft zu sein. Nützen Sie folgende Impulse um Ihren eigenen Anspruch zu hinterfragen.
Sie müssen sich (nicht) vor Ihre Leute stellen! Das Schutzbefohlenen-Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern basiert auf der Annahme eines Hierachiegefälles zwischen zwei Menschen, von denen der eine weiß, was dem anderen gut tut. Es widerspricht dem selbstverantwortlichen Handeln Ihrer Mitarbeiter.
Sie müssen Ihren Mitarbeitern (nicht) vertrauen können! Misstrauen kommt zwischen Menschen einfach vor. Diese Tatsache zu akzeptieren, erlaubt, sich offen darüber auszutauschen, was Vertrauen schafft bzw. zerstört.
Sie müssen (nicht) permanent motiviert sein! Wichtig ist, dass Sie in Kontakt zu Ihren eigenen Gefühlen sind und offen legen, was Sie bewegt. Nur so ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern, eigene emotionale Durchhänger zu haben.
Sie müssen (nicht) immer wissen, wo es hingeht! Wenn es im Augenblick keine klare Vision gibt, ist es besser, dies offen zu kommunizieren. Sicherheit kann auch gegeben werden, indem Sie Ihre Mitarbeiter über den aktuellen Stand informieren. Sinn im Job kann, muss aber nicht an eine Vision gekoppelt sein.
Sie müssen Ihr Kontrollbedürfnis (nicht) bekämpfen! Kontrolle ist ein Instrument, um Sicherheit zu erlangen, und Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis. Es gibt daher keinen Grund, warum Sie nicht kontrollieren sollten, wenn Sie das Bedürnis danach haben.
(Vgl. Manager Seminare Heft 75/April 2004) |