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Ihr Erfolgstipp

36/2004

Das spontane und informelle Mitarbeitergespräch

Wenn Sie spontan und kurzfristig mit einem Ihrer Mitarbeiter eine wichtige Angelegenheit besprechen wollen, sind folgende Tipps wichtig und nützlich in der Führung des Gesprächs:

1. Ehrliche Wertschätzung ausdrücken: Begründet, für sich stehend. Keinesfalls in Verbindung zu bringen mit der Kritik oder der speziellen Aufgabe.

2. Situation faktisch darlegen: Unumstößlich und überzeugt, lassen Sie sich nicht durch Rechtfertigungen des Mitarbeiters oder durch eigene Auslegung des Mitarbeiters ablenken.

3. Kritik ansprechen - emotional und sachlich: Sprechen Sie konkret aus, was nicht wunschgemäß gelaufen ist - klar und sachlich, und emotionalisieren Sie das auch aus Ihrer Sicht "Ich bin persönlich enttäuscht darüber."

4. Erkenntnis auslösen: Helfen Sie dem Mitarbeiter, durch Fragen in Erkenntnis versetzt zu werden, in die Erkenntnis, die die Kritik und die Zielvorstellung begründet. Helfen Sie evtl. mit Information.

5. Konkret - Ziel und Erwartung: Wie, was genau muss jetzt passieren. Sagen Sie präzise, was Sie erwarten und wie es zu erfüllen ist.

6. Motive für die Umsetzung: Erfassen Sie Motive für die Umsetzung. Menschen tun nur das, wofür Sie nachhaltige Begründungen haben. Helfen Sie durch Fragen, dass Ihr Mitarbeiter seine Motive findet.

7. Commitment/Zusicherung/Vereinbarung: Holen Sie auf dieser Basis ein Commitment des Mitarbeiters ein. Bestätigen Sie emotional, dass Sie auf dieser Basis hinter ihm stehen und auf ihn zählen.


Analyse
+ Was genau hab ich mit den letzten 1.500 Stunden Arbeitszeit gemacht? (welche sieben Projekte/Aufgaben fallen mir als erstes ein)
+ Welche wirklich wichtigen Dinge konnte ich in diesen 1.500 Stunden erreichen/bewegen?
+ Was genau hab ich in diesen 1.500 Stunden zum Verkauf beigetragen?
+ Was genau hab ich in den verbleibenden 1.500 Stunden für mich getan?
+ Was sind die fünf wichtigsten Erfolgserlebnisse aus 3.000 aktiven Stunden, die ich für mich selbst erreicht habe? Bin ich damit zufrieden?
+ Mit welchen Aufgaben hab ich nach ganz persönlicher Einschätzung Zeit "verloren"?

Maßnahmen
+ Was sind die wirklich wichtigen Dinge, die ich in den nächsten 100 Stunden (3 Tagen) in Angriff nehme?
+ Welche kleinen Dinge hab ich verabsäumt, die mir wichtig sind und die gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen?
+ Welche Arbeiten und Aufgaben werde ich unterbinden, beschleunigen oder delegieren um meiner eigentlichen Aufgabe besser nachgehen zu können?
+ Was genau unternehme ich jetzt dafür? Was werde ich jetzt ändern?

Nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, jetzt haben Sie die Zeit noch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im zweiten Halbjahr 2001.

* (Zur Orientierung: 5 Tage/Woche, 8h/Tag = 1.000h; 5 Tage/Woche, 12h/Tag, 5 Wochenendtage = 1.500h)

(Dieser Tipp wurde aus unseren Erfahrungen im Vertriebstraining zusammengestellt.)