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Ihr Erfolgstipp

35/2004

"Machen Sie es kurz!" - mit den richtigen Worten zum Ziel

 

Das Briefing, das Konzept oder das Angebot - es liegt auf dem Schreibtisch, eigentlich fertig um es den Kollegen vorzustellen, aber etwas fehlt. Die Sätze sind zu lang, die Aussagen schwammig oder die Wörter nicht treffend genug. Machen Sie sich folgende Punkte bei Ihren schriftlichen Dokumenten immer wieder bewusst. Weniger ist oft mehr.

+ Die Überschrift ist ein wesentliches Element zur Strukturierung Ihres Textes. Sie macht deutlich, was folgt und soll den Leser nicht in die Irre führen. Eine Überschrift will in erster Linie eine Aussage zur Sache machen.

+ Je einfacher die Sätze, je klarer und kürzer die Worte, umso leichter kann der Leser dem Text folgen. In stringenter Abfolge sollte ein Sachverhalt auf dem vorhergehenden aufbauen.

+ Langatmige Sätze und kompliziert zusammengesetzte Worte verschleiern. Schachtelsätze gilt es in kurze Einzelsätze aufzulösen. Für den Leser sind diese leichter erfassbar, weil sie den Sachverhalt nach und nach aufrollen.

+ Fremdwörter sollten nur verwendet werden, wenn die Leser diese verstehen.

+ Auch eine aktive, konkrete Sprache erleichtert das Lesen. Durch die Wahl eindeutiger Worte entstehen klare Bilder vor den Augen des Lesers.Sprechen Sie in Bildern. Machen Sie z.B. das Swimmingpool groß und azurblau.Vergleichen Sie sinnbildlich wie z.B.: Klar wie ein Bergsee ...

+ Kurze Worte sind starke Worte; bei langen leidet die Verständlichkeit. Kompliziert zusammengesetzte Worte verwässern.

+ Beim Einsatz aktiver Verben gilt es klar zu formulieren wer handelt und was er oder sie tut um dem Leser ein deutliches Bild der Situation zu geben.

+ Je konkreter das Hauptwort, desto konkreter ist auch das Bild, das vor dem inneren Auge des Lesers entsteht. Wer weiß zum Beispiel schon genau, dass mit "Motivationsstrukturen" schlichtweg "Gründe" gemeint sind.


Analyse
+ Was genau hab ich mit den letzten 1.500 Stunden Arbeitszeit gemacht? (welche sieben Projekte/Aufgaben fallen mir als erstes ein)
+ Welche wirklich wichtigen Dinge konnte ich in diesen 1.500 Stunden erreichen/bewegen?
+ Was genau hab ich in diesen 1.500 Stunden zum Verkauf beigetragen?
+ Was genau hab ich in den verbleibenden 1.500 Stunden für mich getan?
+ Was sind die fünf wichtigsten Erfolgserlebnisse aus 3.000 aktiven Stunden, die ich für mich selbst erreicht habe? Bin ich damit zufrieden?
+ Mit welchen Aufgaben hab ich nach ganz persönlicher Einschätzung Zeit "verloren"?

Maßnahmen
+ Was sind die wirklich wichtigen Dinge, die ich in den nächsten 100 Stunden (3 Tagen) in Angriff nehme?
+ Welche kleinen Dinge hab ich verabsäumt, die mir wichtig sind und die gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen?
+ Welche Arbeiten und Aufgaben werde ich unterbinden, beschleunigen oder delegieren um meiner eigentlichen Aufgabe besser nachgehen zu können?
+ Was genau unternehme ich jetzt dafür? Was werde ich jetzt ändern?

Nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, jetzt haben Sie die Zeit noch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im zweiten Halbjahr 2001.

* (Zur Orientierung: 5 Tage/Woche, 8h/Tag = 1.000h; 5 Tage/Woche, 12h/Tag, 5 Wochenendtage = 1.500h)

(Dieser Tipp wurde aus unseren Erfahrungen im Vertriebstraining zusammengestellt.)