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Ihr Erfolgstipp

34/2004

Konfliktkultur im Team

 

Leitgedanke

Ein guter Streit führt dazu, dass die Positionen deutlicher werden. In vielen Fällen lässt sich eine für alle beteiligten Seiten akzeptable Lösung oder ein Kompromiss finden. Bei einem konstruktiven Konflikt werden alle Beteiligten etwas gewinnen. Ein Verhalten, das ständig vermieden wird, kann nicht erlernt werden und kostet darüber hinaus Kraft, die man anderswo besser nützen kann. Durch das Vermeiden sammelt man keine Erfahrung die aber in diesem Zusammenhang äußerst wichtig ist. Die eigenen Bedürfnisse kommen zu kurz und der Stress- und Frustpegel steigern sich.

Wer andererseits schnell explodiert, verletzt andere. Unkontrollierte Wutausbrüche verbauen fast immer bestehende Chancen für gute Lösungen. Beiden, dem zaghaften wie dem cholerischen Typ, fehlt es an praktischen Kompetenzen gut zu streiten. Den richtigen Umgang mit Konflikten kann man lernen.

Tipps

+ Streit umwerten: Streiten ist nicht schlecht, es ist sinnvoll.

+ Schenken Sie dem Konflikt volle Beachtung und versuchen Sie nicht die Sache nebenher zu klären.

+ Sprechen Sie "es" möglichst schnell und konkret an ohne den Betreffenden zu beschuldigen oder zu verurteilen.

+ Schaffen Sie Klarheit darüber, worum es geht und benennen Sie das worum es Ihnen geht möglichst genau und versuchen Sie es auf den Punkt zu bringen.

+ Geben Sie Ich-Botschaften: Sagen Sie den beteiligten Personen wie es Ihnen geht und vermeiden Sie Verallgemeinerungen.

+ Öffnen Sie sich für die Sichtweise des/der anderen: Rechnen Sie damit, dass der andere eine Situation möglicherweise völlig anders erlebt als Sie. Fragen Sie bei Unklarheiten also lieber nach.

+ Achten Sie auf ein gutes Timing: Sofern die Situation ungünstig ist, vertagen Sie die Auseinandersetzung auf einen konkreten Zeitpunkt.


Analyse
+ Was genau hab ich mit den letzten 1.500 Stunden Arbeitszeit gemacht? (welche sieben Projekte/Aufgaben fallen mir als erstes ein)
+ Welche wirklich wichtigen Dinge konnte ich in diesen 1.500 Stunden erreichen/bewegen?
+ Was genau hab ich in diesen 1.500 Stunden zum Verkauf beigetragen?
+ Was genau hab ich in den verbleibenden 1.500 Stunden für mich getan?
+ Was sind die fünf wichtigsten Erfolgserlebnisse aus 3.000 aktiven Stunden, die ich für mich selbst erreicht habe? Bin ich damit zufrieden?
+ Mit welchen Aufgaben hab ich nach ganz persönlicher Einschätzung Zeit "verloren"?

Maßnahmen
+ Was sind die wirklich wichtigen Dinge, die ich in den nächsten 100 Stunden (3 Tagen) in Angriff nehme?
+ Welche kleinen Dinge hab ich verabsäumt, die mir wichtig sind und die gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen?
+ Welche Arbeiten und Aufgaben werde ich unterbinden, beschleunigen oder delegieren um meiner eigentlichen Aufgabe besser nachgehen zu können?
+ Was genau unternehme ich jetzt dafür? Was werde ich jetzt ändern?

Nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, jetzt haben Sie die Zeit noch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im zweiten Halbjahr 2001.

* (Zur Orientierung: 5 Tage/Woche, 8h/Tag = 1.000h; 5 Tage/Woche, 12h/Tag, 5 Wochenendtage = 1.500h)

(Dieser Tipp wurde aus unseren Erfahrungen im Vertriebstraining zusammengestellt.)