|
|
Ihr Erfolgstipp
| 33/2004 |
Die Dramaturgie der Argumentationskette |
| Ihre einzelnen Argumente werden unterschiedlich stark wirken, daher wollen Sie den Einsatz Ihrer Argumente inszenieren.
1. Einstieg
Naheliegend wäre es, mit dem stärksten Argument zu beginnen; dann geht Ihnen jedoch am Ende langsam die Luft aus. Beginnen Sie mit dem zweitstärksten Argument und Sie haben für das Ende noch einen Überraschungseffekt. So untermauern Sie Ihre Erstaussage/Idee perfekt.
2. Verlauf
Reihen Sie an den Einstieg Ihre schwächeren Argumente. Nach dem Aufbau Ihrer Argumentationskette, können Sie diese Argumente zum Untermauern Ihres Start-Arguments verwenden. Es soll sich ein erkennbarer roter Faden durch Ihre Argumentation ziehen. Achten Sie darauf, keine Widersprüche ("aber...") oder Brüche ("und ... ") in die Argumentationskette zu bringen.
3. Abschluss
Ihr stärkstes Argument, das Sie klar, kurz und bündig präsentieren. Dieses Schlussargument kann auch das Anfangsargument sein, das Sie mit anderen Worten oder aus einem anderen Gesichtspunkt heraus darstellen, und so stärker zur Geltung kommt.
Hinweise zur Kommunikation: Beachten Sie, dass Ihr Argument nicht einen formulierten Gegensatz darstellt ("aber..."), sondern besser durch eine Frage an Ihren Gesprächspartner ausgelöst wird. |
| Analyse |
| + |
Was genau hab ich mit den letzten 1.500 Stunden Arbeitszeit gemacht? (welche sieben Projekte/Aufgaben fallen mir als erstes ein) |
| + |
Welche wirklich wichtigen Dinge konnte ich in diesen 1.500 Stunden erreichen/bewegen? |
| + |
Was genau hab ich in diesen 1.500 Stunden zum Verkauf beigetragen? |
| + |
Was genau hab ich in den verbleibenden 1.500 Stunden für mich getan? |
| + |
Was sind die fünf wichtigsten Erfolgserlebnisse aus 3.000 aktiven Stunden, die ich für mich selbst erreicht habe? Bin ich damit zufrieden? |
| + |
Mit welchen Aufgaben hab ich nach ganz persönlicher Einschätzung Zeit "verloren"? |
| Maßnahmen |
| + |
Was sind die wirklich wichtigen Dinge, die ich in den nächsten 100 Stunden (3 Tagen) in Angriff nehme? |
| + |
Welche kleinen Dinge hab ich verabsäumt, die mir wichtig sind und die gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen? |
| + |
Welche Arbeiten und Aufgaben werde ich unterbinden, beschleunigen oder delegieren um meiner eigentlichen Aufgabe besser nachgehen zu können? |
| + |
Was genau unternehme ich jetzt dafür? Was werde ich jetzt ändern? |
Nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, jetzt haben Sie die Zeit noch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im zweiten Halbjahr 2001. |
* (Zur Orientierung: 5 Tage/Woche, 8h/Tag = 1.000h; 5 Tage/Woche, 12h/Tag, 5 Wochenendtage = 1.500h)
(Dieser Tipp wurde aus unseren Erfahrungen im Vertriebstraining zusammengestellt.)
|
|