+ Präsentation perfact training als Online-Modul (2,2MB) [mehr]
+ Gastkommentar von Christoph Stieg in "Training" [mehr]
+ Der Erfolgstipp ist ein one-page Info mit praktischen Tipps für Beruf und Karriere [mehr]

Ihr Erfolgstipp

29/2004

Mut zum Nein: Tun Sie nur, was Sie wirklich wollen

1. Schritt
+ Machen Sie sich bewusst, warum Sie sich zu Zusagen hinreißen lassen, die Sie hinterher bereuen
+ In welchen Situationen sage ich häufig vorschnell ja?
+ In welchen Situationen finde ich es besonders schwierig, nein zu sagen?
+ Was sind die Gründe dafür?

2. Schritt
+ Sensibilisieren Sie sich dafür, gerade in den für Sie typischen Ja-Sagen-Situationen zuerst an ihre eigenen Ziele zu denken.

3. Schritt
+ Berücksichtigen Sie in der konkreten Situation, in der eine zusätzliche Aufgabe oder ein Anliegen an Sie herangetragen wird die folgenden Tipps:

+ Sagen Sie nicht "Ja", wenn Sie den Termin dann doch nicht einhalten können
+ Sagen Sie nicht "Ja", wenn Sie den Zeitaufwand für die Aufgabe nicht abschätzen können. Bitten Sie um Bedenkzeit, informieren Sie sich über das Ausmaß der Tätigkeit, kalkulieren Sie in Ruhe die erforderliche Zeit und weitere Konsequenzen wie Verschiebungen anderer, Ihnen unter Umständen wichtigeren Aktivitäten.
+ Sagen Sie nicht "Vielleicht". Damit wollen Sie nur der Entscheidung aus dem Weg gehen.
+ Kommunizieren Sie deutlich Ihre Sichtweise. Es wird Ihnen niemand übel nehmen, wenn Sie Ihre guten Argumente für eine Absage überzeugend darlegen.
+ In Ausnahmefällen bedenken Sie einen möglichen Mittelweg: Sie sagen "Ja" zu der Aufgabe, aber zu einem anderen Termin. Oder Sie übernehmen nur einen Teil der Aufgabe.

Zusammengefasst: Überprüfen Sie Ihre Anfälligkeit, ja zu sagen immer wieder von Neuem, und stellen Sie Ihre eigenen Prioritäten konsequent in den Vordergrund. Sagen Sie von ganzem Herzen "Ja" oder "Nein" - damit Sie tun, was Sie wirklich wollen.

 

Weitere Erfolgstipps lesen Sie in unserem Archiv

 

(Lothar J. Seiwert, Horst Müller, Anette Labaek-Noeller: Zeitmanagement für Chaoten. Gabal Verlag, Offenbach 2000.)


Analyse
+ Was genau hab ich mit den letzten 1.500 Stunden Arbeitszeit gemacht? (welche sieben Projekte/Aufgaben fallen mir als erstes ein)
+ Welche wirklich wichtigen Dinge konnte ich in diesen 1.500 Stunden erreichen/bewegen?
+ Was genau hab ich in diesen 1.500 Stunden zum Verkauf beigetragen?
+ Was genau hab ich in den verbleibenden 1.500 Stunden für mich getan?
+ Was sind die fünf wichtigsten Erfolgserlebnisse aus 3.000 aktiven Stunden, die ich für mich selbst erreicht habe? Bin ich damit zufrieden?
+ Mit welchen Aufgaben hab ich nach ganz persönlicher Einschätzung Zeit "verloren"?

Maßnahmen
+ Was sind die wirklich wichtigen Dinge, die ich in den nächsten 100 Stunden (3 Tagen) in Angriff nehme?
+ Welche kleinen Dinge hab ich verabsäumt, die mir wichtig sind und die gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen?
+ Welche Arbeiten und Aufgaben werde ich unterbinden, beschleunigen oder delegieren um meiner eigentlichen Aufgabe besser nachgehen zu können?
+ Was genau unternehme ich jetzt dafür? Was werde ich jetzt ändern?

Nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, jetzt haben Sie die Zeit noch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im zweiten Halbjahr 2001.

* (Zur Orientierung: 5 Tage/Woche, 8h/Tag = 1.000h; 5 Tage/Woche, 12h/Tag, 5 Wochenendtage = 1.500h)

(Dieser Tipp wurde aus unseren Erfahrungen im Vertriebstraining zusammengestellt.)