1. Schritt
+ Machen Sie sich bewusst, warum Sie sich zu Zusagen hinreißen lassen, die Sie hinterher bereuen
+ In welchen Situationen sage ich häufig vorschnell ja?
+ In welchen Situationen finde ich es besonders schwierig, nein zu sagen?
+ Was sind die Gründe dafür?
2. Schritt
+ Sensibilisieren Sie sich dafür, gerade in den für Sie typischen Ja-Sagen-Situationen zuerst an ihre eigenen Ziele zu denken.
3. Schritt
+ Berücksichtigen Sie in der konkreten Situation, in der eine zusätzliche Aufgabe oder ein Anliegen an Sie herangetragen wird die folgenden Tipps:
+ Sagen Sie nicht "Ja", wenn Sie den Termin dann doch nicht einhalten können
+ Sagen Sie nicht "Ja", wenn Sie den Zeitaufwand für die Aufgabe nicht abschätzen können. Bitten Sie um Bedenkzeit, informieren Sie sich über das Ausmaß der Tätigkeit, kalkulieren Sie in Ruhe die erforderliche Zeit und weitere Konsequenzen wie Verschiebungen anderer, Ihnen unter Umständen wichtigeren Aktivitäten.
+ Sagen Sie nicht "Vielleicht". Damit wollen Sie nur der Entscheidung aus dem Weg gehen.
+ Kommunizieren Sie deutlich Ihre Sichtweise. Es wird Ihnen niemand übel nehmen, wenn Sie Ihre guten Argumente für eine Absage überzeugend darlegen.
+ In Ausnahmefällen bedenken Sie einen möglichen Mittelweg: Sie sagen "Ja" zu der Aufgabe, aber zu einem anderen Termin. Oder Sie übernehmen nur einen Teil der Aufgabe.
Zusammengefasst: Überprüfen Sie Ihre Anfälligkeit, ja zu sagen immer wieder von Neuem, und stellen Sie Ihre eigenen Prioritäten konsequent in den Vordergrund. Sagen Sie von ganzem Herzen "Ja" oder "Nein" - damit Sie tun, was Sie wirklich wollen.
Weitere Erfolgstipps lesen Sie in unserem Archiv
(Lothar J. Seiwert, Horst Müller, Anette Labaek-Noeller: Zeitmanagement für Chaoten. Gabal Verlag, Offenbach 2000.) |