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Ihr Erfolgstipp

26/2003

Auf der Welle des Wandels surfen

Damit das gelingt müssen sich Führungskräfte an neue Spielregeln halten:

Netzwerke moderieren statt Mitarbeiter kontrollieren
Führungskräfte müssen sich unter instabilen Verhältnissen von Steuerungs- und Regelungsmechanismen verabschieden und den Mitarbeitern mehr Freiraum lassen - v.a. Freiraum zur Netzwerkbildung, denn Nerzwerkintelligenz ist eine größere Triebkraft für Innovation als die Intelligenz Einzelner oder einzelner Teams. Führungskräfte, die damit beschäftigt sind, ihr Machtmonopol zu wahren, lähmen die Organisation jedoch in ihrer Vernetzung- und damit Innovationsfähigkeit . Ideen zu bewerten und über ihre Umsetzung zu entscheiden, ist letztlich aber ihre Aufgabe.

Instabilität aushalten und Fehler zulassen
Manager müssen sich damit abfinden, in einem instabilen Umfeld keine langfristigen konkreten Planungen und Strategien aufstellen zu können. Sie müssen auf Instrumente, die sich in Zeiten der Stabilität bewährt haben, verzichten - z.B. auf harte Zielvereinbarungen. Die Mitarbeiter müssen statt dessen die Möglichkeit haben, das operative Alltagsgeschäft selbst organisiert zu meistern. Dazu gehört ein gerütteltes Maß an Fehlertoleranz.

Das System auf operativer Ebene destabilisieren
Verfahrensweisen und Prozesse schleifen sich mit der Zeit ein, entsprechen irgendwann nicht mehr den Bedingungen des Marktes. Bevor das zu einem Existenz bedrohenden Problem wird, sollten Führungskräfte gegensteuen und das System zielgerichtet destabilisieren, damit es Neues hervorbringen kann.

Das System auf der kulturellen Ebene stabilisieren
Wenn Manager bewusst destabilisieren, dann müssen Sie auf der anderen Seite stabilisieren. Dazu gehört nicht nur, die Mitarbeiter auf gemeinsame (weiche) Ziele und Visionen einzuschwören, ihre Neugierde und Faszination zu wecken; Führungskräfte müssen auch eine gemeinsame Identität stiften und sie vorleben. Also authentisch und glaubwürdig sein. Wichtigste Voraussetzung dafür: Sie müssen selbst führen können.

(managerSeminare - Ausgabe 71/November/Dezember 2003)


Analyse
+ Was genau hab ich mit den letzten 1.500 Stunden Arbeitszeit gemacht? (welche sieben Projekte/Aufgaben fallen mir als erstes ein)
+ Welche wirklich wichtigen Dinge konnte ich in diesen 1.500 Stunden erreichen/bewegen?
+ Was genau hab ich in diesen 1.500 Stunden zum Verkauf beigetragen?
+ Was genau hab ich in den verbleibenden 1.500 Stunden für mich getan?
+ Was sind die fünf wichtigsten Erfolgserlebnisse aus 3.000 aktiven Stunden, die ich für mich selbst erreicht habe? Bin ich damit zufrieden?
+ Mit welchen Aufgaben hab ich nach ganz persönlicher Einschätzung Zeit "verloren"?

Maßnahmen
+ Was sind die wirklich wichtigen Dinge, die ich in den nächsten 100 Stunden (3 Tagen) in Angriff nehme?
+ Welche kleinen Dinge hab ich verabsäumt, die mir wichtig sind und die gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen?
+ Welche Arbeiten und Aufgaben werde ich unterbinden, beschleunigen oder delegieren um meiner eigentlichen Aufgabe besser nachgehen zu können?
+ Was genau unternehme ich jetzt dafür? Was werde ich jetzt ändern?

Nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, jetzt haben Sie die Zeit noch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im zweiten Halbjahr 2001.

* (Zur Orientierung: 5 Tage/Woche, 8h/Tag = 1.000h; 5 Tage/Woche, 12h/Tag, 5 Wochenendtage = 1.500h)

(Dieser Tipp wurde aus unseren Erfahrungen im Vertriebstraining zusammengestellt.)