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Ihr Erfolgstipp

25/2003

Die acht Phasen im Entscheidungsprozess

Phase 1: Bestimmung des Problems
Untescheiden von Tatsachen und Meinungen; Untersuchung aller relevanten Tatsachen und objektiven Daten; Herausschälen des wirklichen Problems.

Phase 2: Spezifikation der Anforderungen an die Entscheidung
Beantworten der Fragen: Welche positiven Wirkungen muss die Entscheidung im Minimum erfüllen? Was wäre richtig? (Wenn die Entscheidung nicht einmal dieses Minimum erfüllt, ist es besser, sie nicht zu treffen)

Phase 3: Herausarbeitung von Alternativen
Gründliche Suche nach allen Entscheidungsalternativen unter Einbeziehung des Status quo als Alternative.

Phase 4: Risikoanalyse
Durchdenken der Risiken, die mit jeder Alternative verbunden sind; Prüfung: Wie lange legt die Alternative das Unternehmen fest? Wie reversibel ist die Entscheidung? Wie groß sind die Risiken?

Phase 5: Festlegung von Grenzen
Bestimmung der Grenzbedingungen, unter denen die Entscheidung vernünftigerweise gerade noch realisiert werden darf.

Phase 6: Entschlussfassung
Entscheidung durch den Entscheidungsverantwortlichen bzw. durch das verantwortliche Gremium.

Phase 7: Einbau der Realisierung
Festlegung der kritischen Maßnahmen, die zur Realisierung der Entscheidung notwendig sind; Bestimmen einer verantwortlichen Person für jede Maßnahme; Festsetzung von Terminen.

Phase 8: Feedback und Followthrough
Vor Ort persönliches Überzeugen von den Realisierungsfortschritten und -schwierigkeiten; Sichtbarmachen auch kleiner Erfolge.

(managerSeminare - Ausgabe 66/Mai 2003)


Analyse
+ Was genau hab ich mit den letzten 1.500 Stunden Arbeitszeit gemacht? (welche sieben Projekte/Aufgaben fallen mir als erstes ein)
+ Welche wirklich wichtigen Dinge konnte ich in diesen 1.500 Stunden erreichen/bewegen?
+ Was genau hab ich in diesen 1.500 Stunden zum Verkauf beigetragen?
+ Was genau hab ich in den verbleibenden 1.500 Stunden für mich getan?
+ Was sind die fünf wichtigsten Erfolgserlebnisse aus 3.000 aktiven Stunden, die ich für mich selbst erreicht habe? Bin ich damit zufrieden?
+ Mit welchen Aufgaben hab ich nach ganz persönlicher Einschätzung Zeit "verloren"?

Maßnahmen
+ Was sind die wirklich wichtigen Dinge, die ich in den nächsten 100 Stunden (3 Tagen) in Angriff nehme?
+ Welche kleinen Dinge hab ich verabsäumt, die mir wichtig sind und die gar nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen?
+ Welche Arbeiten und Aufgaben werde ich unterbinden, beschleunigen oder delegieren um meiner eigentlichen Aufgabe besser nachgehen zu können?
+ Was genau unternehme ich jetzt dafür? Was werde ich jetzt ändern?

Nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, jetzt haben Sie die Zeit noch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im zweiten Halbjahr 2001.

* (Zur Orientierung: 5 Tage/Woche, 8h/Tag = 1.000h; 5 Tage/Woche, 12h/Tag, 5 Wochenendtage = 1.500h)

(Dieser Tipp wurde aus unseren Erfahrungen im Vertriebstraining zusammengestellt.)