| 5 einfache Tipps, die Ihre Überzeugung massiv steigern
Viele ausgezeichnete
Redner werden mit PowerPoint zu mittelmäßigen Präsentatoren …
Sicher können Sie in nur 2 Minuten mindestens 20 Mängel von PowerPoint/Beamer-Präsentationen aufzählen.
Hier die Top-5, welche dem Präsentator die größte Wirkungseinbuße
kosten:
Die Folien führen die Präsentation nicht der Redner führt sie
Der Moderator kommentiert sich selbst
Die Folien sind "busy slides"
Die Linse wird mit einem Papier abgedeckt
Danke für Ihre Aufmerksamkeit
Den Folien nachlaufen. Der Präsentator spricht erst, nachdem die Folie erscheint …
… und büßt damit rund
80% seiner möglichen Wirkung ein. Dieses Verhalten ist ein Beweis
dafür, dass der Präsentator bequem ist. Er wollte sich nicht vorbereiten
und kann deshalb immer erst dann sprechen, wenn auf der Projektion
die neue Folie erscheint. Der Effekt: die Hauptaufmerksamkeit liegt
auf der Folie, nicht auf dem Präsentator!
Lösung:
Pragmatisch: Drucken
Sie sich die Folien als Handzettel aus, schneiden Sie diese auf
handliche 9 x 15 cm zu (Druck im Modus "Notizen-Seiten", dann
wenn Sie die Karten in die linke/rechte Hand nehmen oben, unten
und rechts/links an der Folien-Kante abschneiden.)
Blättern Sie diese
Karten in der Hand, Folie für Folie/Kärtchen für Kärtchen, wie
ein Moderator einer TV-Sendung. So haben Sie die nächste Folie
in der Hand und sehen sie, bevor Sie die Folie für das Publikum
einblenden
Technische Missgeschicke, Tipp-Fehler oder Versprecher stetig kommentieren
… "jetzt geht das schon wieder nicht, obwohl ich es extra vorher
mit dem Techniker durchgegangen bin. Ich und die Technik. Man hätte
mich nicht studieren lassen dürfen. …" "Hoppla, immer
verspreche ich mich bei diesem Wort." Müüüühsam! Erst durch das
Kommentieren wird das Missgeschick zum massiv störenden Problem!
Das Kommentieren lenkt vom Ziel, von der Botschaft, vom Inhalt ab.
Unnötig.
Lösung:
Wenn technisch und
inhaltlich möglich: den Mangel ignorieren und mit den vorhandenen
Mitteln fortfahren. Ohne Unterbrechung.
Die Technische Lösung
jemand anders übertragen. Mit nur 1 Kommentar "Bitte, Herr/Frau
… helfen Sie mir das hier wieder ins Laufen zu bringen."
Die Technik selbst
lösen mit nur einem Kommentar "Einen Augenblick bitte" und dann
Schweigen, bis das Problem gelöst ist. "
Weiter vortragen und während dessen das technische Problem selbst lösen
"Busy
slides"
… das ist der gängige Begriff für Folien auf denen so viel drauf
steht, dass keiner Lust hat sie zu lesen. Tatsächlich werden solche
Folien nicht gelesen. Wir haben es getestet. Sie werden bloß angesehen.
Lösung:
Wenn schon Text,
dann sauber punktiert mit Bullets, je Punkt maximal 2-zeilig,
mind. 24 Punkt-Schrift-Größe, max. 5 Punkte
Wenn xls-Tabelle,
dann sauber markiert, worauf es ankommt und die Zahlen müssen
zumindest 16 Punkt groß sein - besser nur die Ergebnisse präsentieren
und keine ganzen Tabellen
Linse mit einem Papier abdecken
… und zeigt damit, dass sich die Technik schneller entwickelt hat
als seine Anwender-Kenntnisse.
Lösung:
Wenn Sie nur die
Aufmerksamkeit von der Folie weg haben wollen: drücken Sie im
Präsentationsmodus "b" und der Bildschirm wird black geschaltet,
oder drücken Sie "w" und der Bildschirm wird white geschaltet
("esc" hebt diese Schaltung jeweils auf) - die Aufmerksamkeit
ist nur bei Ihnen!
Wenn Sie selbst
am Bildschirm lesen wollen oder Folien oder andere Informationen
suchen wollen, dann unbedingt den Bildschirmausgang Ihres Notebooks
ausschalten oder den Beamer mit Fernbedienung auf blank/picture
mute auf dem letzten Bild (oder im white-modus) einfrieren - eine
der beiden Funktionen hat jeder zeitgemäße Beamer.
"Danke für Ihre Aufmerksamkeit"
… bewirkt, dass die Leute sich am Ende der Präsentation als Gönner-hafte
Zeitspender fühlen, in dessen Schuld sich der Präsentator nun befindet.
Lösung:
Sie wollen ein Ziel
erreichen. Das Ziel war nicht Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit war
das Ergebnis. Sie wollen etwas erreichen. Ihre Präsentation wird
daran gemessen, dass für das Publikum etwas anders ist als vorher.
" Wenn sich da irgendeiner zu bedanken hat, dann ist es das Publikum,
nicht Sie. Oder?
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